Frank Golischewski:
Ich bin nur der Pianist...
Ich hab' meine Tante geschlachtet - 100 Jahre Kabarett
Längst hat er sich als Begleiter und Manager von Deutschlands bekanntesten Diseusen einen Namen gemacht und ist in eigenen Produktionen mit Brigitte Mira, Evelyn Künneke, Helen Vita oder Gisela May zu sehen gewesen. Die „Drei alten Schachteln“ waren ebenso seine Idee wie die Konzeption von „Wenn die beste Freundin“ mit May/Vita oder „Einfach hinlegen!“, einem Brecht-Abend, in dem Helen Vita und Otto Sander die gesamte Dreigroschenoper auf die Bühne brachten, am Flügel: Frank Golischewski. Etliche Songs hat der Pianist dabei seinerzeit für Helen Vita, Evelyn Künneke und Irmgard Knef alias Ulrich Michael Heissig geschrieben, heute singen u.a. Angelika Mann und Ulrike Neradt Golischewski-Chansons. Mehrere komplette Musik-Bühnenwerke stammen aus seiner Feder (u.a. auch das Hohner-Musical), mit Ilja Richter hat er neue Bühnen-Shows konzipiert und tritt darin als Pianist und Sketchpartner auf, begleitet hat er die Großen der Kleinkunst, von Gisela May überTim Fischer, Wolfgang Völz bis Angelika Mann und Ulrike Neradt. Einen kompletten Berliner Abend hat der Wahl-Berliner Golischewski außerdem mit einem der legendären "Spree-Zwillinge", Rolf Raatz (Kinder-Star bei der UFA) im Gepäck.
Beim Plattenlabel kip-records ist Frank Golischewskis Solo-CD neben denen von Georg Kreisler oder Ernst Stankovsky erschienen, außerdem "Hohner. Das Musical." und "Hier kommt zusammen was zusammen gehört" mit Angelika Mann.
Pressestimmen:
Das „Multi-Talent“ (Berliner Morgenpost), dessen „zurecht umjubelten Songs“ (Die Welt) in der gefallen haben, der „meisterhafte Jongleur der Pointen“ (Schwäbische Zeitung) ist eben nicht nur „kongenialer Begleiter“ (Mainzer Rhein-Main-Zeitung), „dessen Klavierspiel allein“ beim Auftritt mit Otto Sander und Helen Vita„seinen Eintrittspreis wert ist„ (Berliner Tagesspiegel), sondern auch jemand, der„die Schauspielkunst beherrscht, das Publikum unter Spannung setzt, zum Lachen bringt, nachdenklich stimmt – kurzum: vorzüglich unterhält“ (Ostfriesische Nachrichten). Und dies vor allem mit eigenen Songs, „...grandios-geistreichen Texten und Melodien, die aus der Feder Friedrich Hollaenders stammen könnten.“ (Die Welt). „Bravo-Rufe für einen Pianisten“ (Der Bund, Bern)
Aberwitzige Wortspiele, traumhafte Chansons, skurrile und nachdenkliche Texte gepaart mit der typischen Golischewski-Mimik, die das Publikum regelmässig zu Lachsalven hinreisst lassen neben Klassikern wie „Ich bin nur der Pianist“, mit dem der Kabarettist regelmässig die Abende mit Helen Vita eröffnete, neue Songs und Texte entdecken: „Die Krise in der Mitte eines maskulinen Lebens“, oder „Der Mond über Berlin“ dürften dabei mehr als muskalische Eintagsfliegen sein.
Programm: Ich bin nur der Pianist
In der Story des Abends rankt sich alles um das Dasein des Tasten-Hengstes, von ersten Czerny-Etüden bis zur Revolutionsetüde. Ob Mozart den Appetit anregt weiss Dinner-Show-Begleiter Golischewski ebenso zu beantworten wie die Frage, ob Deutschland ein Einwanderland ist und wohin genau die Gen-Technik führt.
Frank Golischewskis neues Programm – das muss man mit eigenen Augen gehört haben.
Daneben ist weiter auf Tour: „Ich hab meine Tante geschlachtet“ – ein Querschnitt durch 100 Jahre Kabarett von Wedekind, Tucholsky, Hollaender bis Kreisler. Mit Frank Golischewski (CD-Album bei kip-redorcds in Vorbereitung).